Die Entscheidung der FIFA, die Sperre des Stürmers der US-Nationalmannschaft, Folarin Balogun, nach einem Anruf des US-Präsidenten Donald Trump auszusetzen, hat einen Bombenentschärfungseffekt im Weltfußball ausgelöst. Dieses beispiellose Eingreifen, das kein Äquivalent seit 1962 hatte, hat die Sportgemeinschaft gespalten und eine Reihe von Konsequenzen nach sich gezogen - sowohl auf dem Feld als auch darüber hinaus.
\n\nIm Viertelfinale der WM 2026 gegen Bosnien und Herzegowina, das die USA mit 2:0 gewannen, erhielt der Angreifer Folarin Balogun in der 64. Minute eine direkte Rote Karte. Der Schiedsrichter sah eine rücksichtslose Beinberührung am Knöchel des Verteidigers Tarek Muharemovic. Gemäß den Regeln führte ein solches Ausschlussverbot automatisch zur Sperre für das nächste Spiel - in diesem Fall das Halbfinale gegen Belgien.
\n\nDas weitere Geschehen war beispiellos. Der US-Präsident Donald Trump, der laut eigenen Angaben ursprünglich nicht wusste, dass eine Rote Karte sowohl das Ausschlussverbot als auch den Verzicht auf das nächste Spiel bedeutet, rief persönlich den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino an.
\n\nDie FIFA ging einen Schritt, der in der modernen Geschichte der WM ohne Vorbild ist. Der Angreifer wurde für das Spiel gegen Belgien zugelassen.
\n\nDie Entscheidung der FIFA hat weltweit Kritik hervorgerufen und die Reputation des Leitungsgremiums des Weltfußballs in Frage gestellt.
\n\nIm Gegensatz zu den Erwartungen und Hoffnungen brachte das Eingreifen von Trump nicht den Erfolg der US-Nationalmannschaft auf dem Feld.
\n\nDie Situation um die Rote Karte von Balogun ist ein sichtbares Beispiel dafür, wie das Eingreifen politischer Macht in den Sport weitreichende und äußerst negative Konsequenzen haben kann. Die FIFA hat ihrer Reputation einen schweren Schlag versetzt, indem sie gezeigt hat, dass sie auf politische Führer eingehen kann. Der europäische Fußball hat Einheit in der Verteidigung der Spielregeln gezeigt. Und die US-Nationalmannschaft hat, trotz aller Anstrengungen, eine vernichtende Niederlage erlitten, was belegt, dass auf dem Feld nicht die Telefonate aus dem Weißen Haus, sondern das Können der Spieler entscheiden. Anstatt eines Sieges wird diese Geschichte Skandal und Spott in Erinnerung bleiben.
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