Die Frage nach der Möglichkeit, eine Hand mit einem Machete abzuschneiden, die oft im Kontext von Filmkulissen oder Kriminalberichten auftritt, erfordert eine komplexe Analyse aus anatomischer, physikalischer und biomechanischer Perspektive. Ein einfacher Antwort liegt darin, dass dies eine äußerst schwierige Aufgabe ist, die weit von der Leichtigkeit entfernt ist, die in der Massenkultur dargestellt wird. Das menschliche Körper, insbesondere die Extremität, ist evolutionär an erhebliche mechanische Belastungen angepasst und seine Integrität wird durch eine Reihe von starken Strukturen gewährleistet.

Das Haupthindernis für das Messer ist das Knochengewebe. Die Knochen des Unterarms - das Ellen- und das Radiusbein - sind hohle Rohrstrukturen mit erheblicher Festigkeit bei Kompression und Biegebeanspruchung. Sie sind nicht so leicht zu zerstören, selbst durch einen stumpfen traumatischen Einfluss, nicht zu erwähnen durch schneidenden. Das spongiöse Gewebe in den Epiphysen der Knochen und der starke Kortexschicht verteilen und absorbieren die Energie des Schlags effektiv. Neben den Knochen stellen dichte knorpelige Formationen - Sehnen und Bänder - eine erhebliche Barriere dar. Große Sehnen, wie die, die die Muskeln des Unterarms halten, haben eine hohe Bruchfestigkeit. Selbst bei schweren Verletzungen können sie erheblichen Widerstand leisten und es nicht ermöglichen, die Extremität leicht und sauber abzutrennen.
Der Erfolg eines solchen traumatischen Angriffs hängt von einer Kombination von physikalischen Faktoren ab. Ein zentraler Faktor ist die kinetische Energie des Messerklingens, die durch seine Masse und Geschwindigkeit bestimmt wird. Ein Machete, das eine erhebliche Masse hat, sammelt tatsächlich eine große Energie. Allerdings ist die menschliche Hand kein statischer Objekt. Sie besitzt die Fähigkeit, Schläge durch Muskeltonus und reflektorische Abzugskräfte zu dämpfen. Außerdem wird die Effizienz des Schlags durch einen falschen Angriffs winkel erheblich reduziert. Für das Durchtrennen dichter anatomischer Strukturen muss das Messer senkrecht zu ihren Fasern gerichtet sein, was eine hohe Genauigkeit erfordert, die praktisch in dynamischen Konfliktsituationen unerreicht ist. Selbst ein professioneller Fleischer verwendet nicht eine einzige abschneidende Bahn, sondern eine Reihe präziser Schnitte in den Gelenkverbindungen.
Ein erheblicher Faktor ist das psychophysiologische Zustand des Angreifers. In einem Affektzustand, Stress oder Wut wird die Koordination der Bewegungen gestört und der Schlag wird häufig unkontrolliert ausgeführt, was zu rissigen, nicht zu sauberen Schnittverletzungen führt. Die meisten realen Vorfälle mit der Anwendung eines Machetes enden mit tiefen Schnittverletzungen, schweren Knochenbrüchen und partiellen Weichteilverletzungen, aber nicht mit einer vollständigen Amputation. Für die Abtrennung einer Extremität ist entweder wiederholtes Aufprallen auf dasselbe Ort erforderlich, was in realen Situationen unwahrscheinlich ist, oder ein unwahrscheinliches Zusammentreffen von Umständen, bei dem das Messer unter idealen Winkeln und mit maximaler Kraft genau in die Gelenkspalte trifft, zum Beispiel am Handgelenk.
Historische Chroniken und gerichtliche medizinische Praxis zeugen davon, dass Todesurteile durch das Abschneiden von Köpfen oder Extremitäten von der Henkerkunst und der Verwendung eines speziellen Instruments - eines schweren Schwerts oder Beils - erforderten. Selbst unter diesen Bedingungen sind Fälle bekannt, bei denen mehrere Schläge erforderlich waren, um den Kopf vollständig vom Körper abzutrennen. Ein Machete, das ein Werkzeug für die Bewirtschaftung von Vegetation ist, ist nicht für solche Aufgaben optimiert. Sein Schwerpunkt und die Balance sind auf schneidende Bewegungen durch weniger dichte Materialien ausgelegt. Die Analyse krimineller Verletzungen zeigt, dass die meisten so genannten «Amputationen» durch das Machete schwere offene Knochenbrüche mit partieller Abtrennung des Extremitätssegments sind, das durch einen Hautlappen oder Sehnen gehalten wird, nicht durch präzise Abschnitte.
Obwohl die einfache Erscheinung, eine Hand mit einem Machete mit einem Schlag abzuschneiden, praktisch unmöglich ist. Dies würde eine Kombination von unermesslicher Kraft, idealer Technik, anatomischem Glück und spezifischen Eigenschaften des Messers erfordern, was in der Kombination ein unwahrscheinliches Ereignis ist. Die reale Traumatologie solcher Vorfälle spricht von schweren, aber anderer Art von Verletzungen, die jedoch in keiner Weise die Gefährlichkeit für das Leben und die Gesundheit des Opfers herabsetzen.
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