Die Staatsduma des Föderationsrates der Russischen Föderation ist die untere Kammer des nationalen Parlaments und spielt eine entscheidende Rolle im legislativen Prozess. Ihre Gründung 1993 markierte einen neuen Schritt in der Entwicklung der russischen Staatsgewalt nach dem Zerfall der Sowjetunion. Die Verfassung der Russischen Föderation definiert die Duma als wichtigsten Institut zur Vertretung der Interessen des multinationale Volkes des Landes. Die Tätigkeit dieses Organs wird durch die grundlegenden Prinzipien der Gewaltenteilung und des Systems der Schranken und Gegenwichte geregelt.
Verfassunglicher Status und Bildungssystem
Laut Verfassung besteht die Staatsduma aus 450 Abgeordneten, die von den Bürgern der Russischen Föderation auf der Grundlage des allgemeinen, gleichen und direkten Wahlrechts bei geheimer Abstimmung gewählt werden. Die Amtszeit der Duma eines Sitzungswertes beträgt fünf Jahre. Während ihrer Arbeit verfügen die Abgeordneten über Immunität, was ihre Unabhängigkeit gewährleisten soll. Historisch hat das Wahlssystem Änderungen erfahren: von einer gemischten System, das Minderheiten- und Verhältniswahlrecht kombiniert, bis hin zu einer vollständig proportionalen System nach parteilichen Listen und wieder zu einer gemischten Modell. Diese Änderungen spiegeln den Suchen nach einem optimalen Ausgleich zwischen breiter Vertretung und Effizienz der legislativen Körperschaft.
Wesentliche Befugnisse und Funktionen im System der staatlichen Gewalt
Die Hauptfunktion der Staatsduma ist die Entwicklung und Annahme von föderalen Gesetzen. Jeder Gesetzentwurf, mit Ausnahme von Fragen des Bundeshaushalts und der Ratifizierung internationaler Verträge, kann der Kammer vorgelegt werden. Der vom Parlament angenommene föderale Gesetz wird an den Rat der Föderation zur Genehmigung übermittelt und nach seiner Unterschrift durch den Präsidenten Russlands unterzeichnet. Neben der legislativen Tätigkeit gehören zur ausschließlichen Zuständigkeit der Duma auch die erteilung von Zustimmung an den Präsidenten zur Ernennung des Vorsitzenden des Kabinetts, die Anhörung jährlicher Berichte des Kabinetts über die Ergebnisse seiner Tätigkeit, die Entscheidung über das Vertrauen in das Kabinett. Ein wichtiges Befugnis ist auch die Ernennung und Entlassung des Vorsitzenden der Zentralbank, des Vorsitzenden der Rechnungshof und des Beauftragten für Menschenrechte.
Innere Organisation und fraktionale Struktur
Um ihre Arbeit effizient zu organisieren, bildet die Duma ihre internen Organe. Der höchste von ihnen ist der Rat der Staatsduma, der die Vorbereitung und Planung der Gesetzesarbeit vorbereitet. Die Führung der Kammer wird vom Vorsitzenden der Staatsduma und seinen Stellvertretern ausgeübt. Die Hauptbelastung für die Behandlung von legislativen Initiativen fällt auf die spezialisierten Ausschüsse und Kommissionen, wo eine detaillierte Expertenprüfung der Gesetzesentwürfe und die Einbringung von Änderungen stattfindet. Der politische Landschaft der Duma wird durch die Tätigkeit der Abgeordnetenvereinigungen — Fraktionen — bestimmt. Fraktionen, die politische Parteien vertreten, die in das Parlament eingezogen sind, spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Tagesordnung und der Sicherstellung der Unterstützung für wichtige legislative Initiativen.
Evolution der Rolle und Position in der politischen System
Während ihrer Existenz hat die Staatsduma einen erheblichen Weg der Transformation zurückgelegt. Von einem relativ fragmentierten und oppositionellen Parlament der ersten Sitzungen hat sie sich zu einem stabilen Institut entwickelt, das in enger Zusammenarbeit mit der Exekutive handelt. Die überwiegende Mehrheit der Gesetzesentwürfe, die von der Duma angenommen werden, werden vom Kabinett vorgelegt, was eine gemeinsame Praxis für viele parlamentarischen und präsidialen Republiken ist. Kritiker verweisen oft auf die Dominanz des präsidialen Mehrheitsblocks, der den schnellen Durchgang wichtiger Entscheidungen ermöglicht. Die Befürworter dieser Modell betonen ihre Fähigkeit, politische Stabilität und die Kontinuität der durchgeführten staatlichen Politik in einer großen und komplexen Nation zu gewährleisten. Auf diese Weise bleibt die Staatsduma ein zentraler Bestandteil der Architektur der russischen Macht, wo durch festgelegte Verfahren die Legitimation der Hauptrichtungen der Innen- und Außenpolitik des Landes erfolgt.
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