Russland ist ein Land, das viele nicht ernsthaft als touristisches Ziel betrachten. Für Ausländer sind das Bären, Balalaikas, Wodka und Kälte. Doch diejenigen, die sich dennoch entschlossen haben, hierher zu kommen, ändern oft ihre Meinung. Russland ist riesig. Hier gibt es Wüsten, Gletscher, alte Kremls und moderne Wolkenkratzer. Der Tourismusstrom im Jahr 2026 kehrt allmählich nach der Pandemie und den geopolitischen Schocks zurück. Was zieht Gäste aus dem Ausland an? Seien wir ehrlich.
Die beiden Hauptstädte sind die Hauptmagnete. Moskau zieht durch seine Größe an: die Roten Plätze, der Kreml, die Stalinschen Hochhäuser, Moskau-City. Hier kann man sowohl imperiale Pracht, sowjetischen Gigantismus als auch kapitalistischen Glamour sehen. Sankt Petersburg ist der Hermitage, der Russische Museum, die Kanäle, die schwenkbaren Brücken. Europäischer Stil, aber mit russischer Seele. Touristen kommen hier für die «Instagram-fähigen» Ansichten, bleiben aber für die Atmosphäre. Plus: Infrastruktur: Fünf-Sterne-Hotels, Restaurants der gehobenen Küche, Clubs. Im Jahr 2026 arbeiten in Moskau und Petersburg aktiv touristische Informationszentren mit russischen und englischen导游.
Wer von Metropolen müde ist, bietet der Route «Goldener Ring» eine Reise in die Vergangenheit. Suzdal, Wladimir, Jaroslawl, Kostroma — aus Stein gebaute Kirchen, Klöster, Holzbaukunst. Europäer lieben diese Städte wegen ihrer Authentizität. Hier kann man echten Kwas probieren, auf einer Dreierteiligen reiten, auf die Schmiede und Glasmacher schauen. Im Jahr 2026 ist der «Gastronomietour» entlang des Goldenen Rings beliebt: Käse, Salate, Sbiten, Honigwein. Kleine Städte ziehen auch durch niedrigere Preise im Vergleich zu Moskau an.
Russland ist nicht nur Städte. Das See Baikal ist das tiefste in der Welt, eingetragen in die Liste des UNESCO. Touristen kommen hierher, um im Winter klaren Eis zu sehen und im Sommer zu baden. Kamtschatka ist ein Land von Vulkans, Geysiren und Bären. Dies ist für Extremisten: Helikoptertouren, Besteigungen, Rafting. Altai — Bergflüsse, Maralzuchten (Maralzuchten), Felszeichnungen. Karelien — Labyrinthe von Felsen, Wasserfälle, Kizhi. Im Jahr 2026 sind ethnische Touren in den Norden beliebt: nach Murmansk für das Nordlicht, nach Salechard auf Rentiergespannen. Für Naturfreunde ist Russland ein Paradies.
Russland ist ein Land mit einem reichen kulturellen Schichten. Der Hermitage, die Tretjakowskaja Galerie, das Museum der bildenden Künste im Namen Puschkin in Moskau. Neue Tretjakowskaja mit russischem Avantgarde. Museum der Kosmonautik. In den Regionen gibt es ihre Juwelen: Jaroslawler Kunstmuseum, Wologoder Kreml, Nischnegoroder Kunstmuseum. Im Jahr 2026 haben viele Museen Audioguides in mehreren Sprachen (Englisch, Chinesisch, Deutsch, Französisch, Spanisch) eingeführt. Theaterbesucher gehen in die Mariinsky und den Grossen Theater. Ballett ist ein Markenname Russlands.
Die russische Küche erlebt einen Renaissance. Ausländer möchten nicht nur Wodka und rote Ikra probieren. Borschtsch mit Pampuschkas, Pelmeni mit Brühe, Pfannkuchen mit Lachs, Soljanka, Schi. Im Jahr 2026 sind Restaurants authentischer Küche wie «Technikum», «Magadan», «Severjane» geöffnet. Auch beliebte Straßenfestivals: «Tag des Borschtschs» in Suzdal, «Maslenitsa» in Moskau. Für Gourmets — schwarze Ikra, Trüffel aus der Umgebung von Moskau, gedünstete Getreide. Natürlich Wodka, aber auch Craft-Bier, Tinkturen.
Russland hat im Jahr 2026 das Visumverfahren für 55 Länder (einschließlich der EU und Chinas) vereinfacht — elektronische Visum innerhalb von 4 Tagen. Die Preise für Unterkunft sind niedriger als in Europa: Ein guter Hotel in Moskau kann für 100 Dollar gefunden werden, in den Regionen für 40. Verkehr: Fernzüge sind komfortabel (Kupé, SV), Inlandsflüge sind dank Subventionen billig. Sicherheit: Die Polizei ist schnell, der Straßenkriminalitätsniveau ( Taschendiebe) ist höher als in Tokio, aber niedriger als in Paris oder Rom. Das Verhalten gegenüber Touristen ist im Allgemeinen freundlich, besonders in den Regionen, wo Ausländer eine Seltenheit sind.
Nicht alles ist glatt. Sprachbarriere: Selbst in Moskau sprechen nicht alle auf Englisch, und in den ländlichen Gebieten noch weniger. Es wird empfohlen, grundlegende Phrasen zu lernen oder einen Übersetzer zu verwenden. Fehlende Radwege und Gehwege in kleinen Städten. Lange Warteschlangen in den Flughäfen (insbesondere in Scheremetjewo). Staus in Moskau. Außerdem schreckt der negative Image Russlands in westlichen Medien einige Touristen ab. Aber diejenigen, die hierher gekommen sind, sagen oft: «Wir wurden getäuscht, hier ist alles anders, als im Fernsehen gezeigt».
Im Jahr 2026 steigt das Interesse am arktischen Tourismus: Kreuzfahrten auf Atomkähren bis zum Nordpol (teuer, aber exklusiv). Murmansk, Archangelsk, Salechard. Fernost: Wladiwostok mit Brücken und Ozean, Sachalin, Kurile. Japanische und chinesische Touristen entdecken die russische Natur, die von ihren überbevölkerten Städten unterscheidet.
Die Regierung investiert in die Infrastruktur: Hotels werden gebaut, touristische Cluster (z.B. «Neue Anapa», «Baikal-Kurort»). Im Jahr 2026 wurde das Programm «Touristischer Cashback» für den Inlandstourismus gestartet, aber auch Ausländer können Rabatte über Partner erhalten. Der Ökotourismus entwickelt sich: Reservate, nationale Parks. Wichtig ist, dass Russland den Moment nicht verpasst und den Tourismus nicht als Nebenbranche betrachtet. Die Attraktivität des Landes ist groß, aber sie muss richtig verpackt werden.
Russland ist ein Land der Kontraste. Es kann überraschen, ärgern, verzaubern. Aber es lässt niemanden unberührt. Hier gibt es für Touristen mehr zu sehen als nur Klischees. Kommen Sie her und überzeugen Sie sich selbst.
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