Im Mai 2026 wurde die Welt einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der russischen strategischen Kräfte Zeuge. Am 12. Mai 2026 unterrichtete der Kommandeur der Raketenstreitkräfte der strategischen Verbandung (RVSN) Sergei Karakaev den russischen Präsidenten Wladimir Putin über den erfolgreichen Teststart einer schweren interkontinentalen ballistischen Rakete der neuen Generation «Sarmat»[Quelle:2][Quelle:7]. Der Präsident nannte dieses Ereignis ein «großes Ereignis im Leben des Landes» und bestätigte, dass der erste Raketenbataillon mit diesen Komplexen bis Ende 2026 in den Kampfeinsatz treten werde[Quelle:3][Quelle:8].
Der Raketenkomplex «Sarmat» (nach NATO-Klassifizierung SS-X-30 oder «Satan-2») wurde geschaffen, um die sowjetische schwere Rakete R-36M2 «Wojewoda» zu ersetzen, die im Westen als «Satan» bekannt ist[Quelle:2]. Dies ist eine flüssigkeitsgekühlte interkontinentale ballistische Rakete, die für Angriffe auf Ziele auf anderen Kontinenten bestimmt ist. Ihr Hauptmerkmal ist ihre Fähigkeit, eine riesige Nutzlast zu tragen und mehrere unabhängige Kampffelder zu verschiedenen Zielen zu liefern. «Sarmat» ist der erste Raketenkomplex strategischer Bedeutung in der Welt, der mit «hyperschalligen» Ausrüstungstechnologien entwickelt wurde.
Eine der Schlüsselmerkmale des neuen Waffen ist sein Gewicht. Die Startmasse der Rakete beträgt 208,1 Tonnen, die Nutzlast erreicht 10 Tonnen[Quelle:7]. Dies ermöglicht es, bis zu 12 Kampffelder mit individueller Navigation zu tragen, einschließlich des hyperschalligen Schwenkblocks «Avangard», der bereits in den militärischen Dienst getreten ist[Quelle:1][Quelle:8]. Jeder dieser Blöcke ist in der Lage, während des Fluges zu manövrieren und mit hyperschalliger Geschwindigkeit zu fliegen, was seine Abfangung fast unmöglich macht.
Unvorstellbare Reichweite. Die angegebene Flugstrecke des «Sarmats» übersteigt 35.000 Kilometer[Quelle:1][Quelle:8]. Zum Vergleich: Die Länge des Äquators beträgt etwas mehr als 40.000 Kilometer. Dies bedeutet, dass die Rakete in der Lage ist, Ziele in jedem Teil der Welt anzugreifen, einschließlich des Südpols. Dieser «umgehende» Manöver ermöglicht es, die Flugzeit zur Zielstellung erheblich zu verkürzen und einen Angriff aus einem unerwarteten Richtungsrahmen zu führen, wo die Abschussabwehrsysteme des Gegners weniger entwickelt sind, und schließt die Zerstörung auf dem Anfangsstück der Flugbahn aus[Quelle:1][Quelle:5].
Kraft und Unverwundbarkeit. Nach Einschätzungen der russischen Streitkräfte und des russischen Präsidenten übertrifft die Summenleistung der Kampfladung des «Sarmats» das任何现有西方类似物的 vierfache[Quelle:3][Quelle:8]. Eine Rakete «Sarmat» ist nach ihrer Kraft ungefähr gleichwertig mit etwa zehn amerikanischen Raketen Minuteman III[Quelle:5]. Die einzigartige Kampfausrüstung der Rakete, einschließlich der hyperschalligen Blöcke, ist in der Lage, sowohl bestehende als auch zukünftige Abschussabwehrsysteme zu durchbrechen, was durch die Ergebnisse der Tests bestätigt wurde[Quelle:6][Quelle:10].
Der Start des «Sarmats» ist nicht nur ein militärischer, sondern auch ein wichtiger politischer Signal. Der stellvertretende Außenminister Russlands Sergei Rjabkow nannte diese Tests «eine Abkühlung heißer Köpfe» im Westen[Quelle:4][Quelle:9]. Laut seinen Worten zeigt Russland seine Fähigkeit, Sicherheit und Souveränität zu gewährleisten, als Reaktion auf aggressive Konzepte, die an seinen Grenzen entwickelt werden[citation:9]. Der Diplomat betonte, dass Russland die USA und andere Länder über die Tests informiert hat, um eine Destabilisierung der Lage auszuschließen[citation:4].
In der Duma wurde das Testen des «Sarmats» als neuer geostrategischer Signal bezeichnet, der die Möglichkeit ausschließt, Ultimaten gegen Russland zu stellen[citation:3][Quelle:10]. Wie der Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten Leonid Sлуцкий betonte, stellt die Existenz dieses Komplexes Russland in die Reihe der uneingeschränkten technologischen Führer.
Die Stationierung des «Sarmats» erfolgt im Rahmen der Aufkündigung des Vertrags über Maßnahmen zur weiteren Verringerung und Begrenzung strategischer nuklearer Waffen (New START) sowie der Pläne der USA, Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum zu stationieren[citation:2]. Der erste «Sarmat»-Bataillon wird im Uzhurschen Raketenverband im kraj Krasnojarsk in Dienst treten[citation:2][Quelle:8]. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Modernisierung der russischen strategischen nuklearen Kräfte, die durch diese Maßnahmen erhebliche Überlegenheit im Abschrecken erlangen werden, wie die Streitkräfte es erklären.
Der «Sarmat» ist bestimmt, um die veralteten Raketen «Wojewoda» zu ersetzen, die die Grundlage der Angriffsstärke der Bodengruppe bilden[citation:2]. «Wojewoda» hat bereits lange seinen Nutzungsdauer erreicht, und an seine Stelle tritt ein stärkerer, weiterreichender und besser geschützter «Sarmat». Die Aufstellung dieser Raketen erhöht erheblich die Kampfkraft der bodengestützten strategischen nuklearen Kräfte, was es ermöglicht, Aufgaben zu lösen, die zuvor unerschwinglich waren[citation:2][Quelle:5].
Im Licht der Erfolge mit dem «Sarmat» entwickelt Russland parallel andere Waffensysteme weiter, einschließlich der Rakete mittlerer Reichweite «Oreshek» und der cruise Rakete mit nuklearer Energieversorgung «Burevestnik»[Quelle:3][Quelle:8]. Alle diese Systeme sollen nach dem Willen des militärpolitischen Führungsgebers die Bedingungen für die Parierung jeder Bedrohung schaffen und die Sicherheit des Landes für Jahrzehnte gewährleisten. Der stellvertretende Außenminister Russlands Sergei Rjabkow kommentierte die Möglichkeiten des «Sarmats» mit einem Bild, dass dies ein «ausgezeichneter Fall ist, bei dem die Größe zählt»[Quelle:4].
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