Das passiert jedem Reiter. Das Pferd zuckt, springt auf die Beine und du fliegst zu Boden. Schmerzhaft. Verletzend. Manchmal auch beängstigend. Warum wirft das Pferd den Reiter ab? Es ist keine Zorn. Es ist Kommunikation, Angst oder Schmerz. Wir erzählen über die Ursachen und wie man sie vermeiden kann.
Ein schlecht angepasstes Sattel drückt auf den Hals, reibt die Lenden. Das Pferd versucht, die Quelle des Schmerzes zu beseitigen. Ein scharfer Peitschenhaken kann die Ecken der Lippen verletzen. Bei einem plötzlichen Bewegung des Peitschenhakens bewegt sich das Pferd den Kopf, springt auf die Beine. Ungepflegte Hufe: Der Stein verursacht Schmerzen beim Gehen, das Pferd hinkt, kann umfallen. Krankheit (Koliken, Arthritis). Das Pferd gerät in Panik.
Was zu tun ist: Überprüfen Sie die Ausrüstung vor jeder Fahrt, reinigen Sie die Hufe regelmäßig, besuchen Sie den Tierarzt.
Pferde sind Beutetiere. Ihr Instinkt: Gesehen, Gefahr – lauf weg. Wenn ein Pferd erschrocken ist (Lärm, plötzliche Bewegung, Tasche, flüchtende Schatten), kann es in die Seite rissen, auf die Beine springen, den Reiter abschütteln. Ein Reiter, der auch erschrocken ist und den Peitschenhaken zieht, verstärkt nur die Angst. Das Pferd denkt: «Da ist etwas Schlimmes, und mich halten sie fest – ich muss mich befreien.»
Was zu tun ist: Lerne das Pferd, mit der Angst umzugehen (allmähliche Gewöhnung). Selber nicht in Panik geraten.
Der Reiter schlägt mit den Sporen (stärker, als nötig). Das Pferd versucht, den Schmerz zu beseitigen. Er zieht den Peitschenhaken, das Pferd hebt den Kopf, kann auf die Beine springen. Er zieht an einem Peitschenhaken – das Pferd bewegt den Kopf. Er spürt den Rhythmus nicht (springt nicht im Takt) – das Pferd stolpert. Er setzt sich zu schnell hin – es tut der Rücken weh.
Was zu tun ist: Lerne bei einem Trainer weiche Arbeit. Verwende keine Sporen, bis du die Grundlagen beherrschst.
Ein grünes, unerfahrenes Pferd (jung, nicht trainiert) kann die Befehle nicht verstehen. Ein erfahrendes, aber böses Pferd (wurde von vorherigen Reitern missbraucht). Ein Pferd-Maschine, das überarbeitet ist (müde, schmerzhaft, möchte ausruhen). Ein dominantes Pferd (prüft, wer der Chef ist). Wenn der Reiter unsicher ist, beginnt es zu dominieren.
Was zu tun ist: Wähle ein Pferd, das zu deinem Niveau passt. Kaufe nicht «den coolen Wallach» für Anfänger.
Lauter Lärm (Salut, Schuss, Hundebellen). Ein Insekt (ein Fliege hat gebissen – das Pferd zuckt). Das plötzliche Erscheinen eines anderen Tieres (ein Hund unter den Füßen). Schlechtes Wetter (Gewitter, Hagel). Uneinheitliche Straße (Wurzel, Grube).
Was zu tun ist: Vermeide potenziell gefährliche Orte. Überprüfe den Platz, bevor du aufsteigst.
Lerne von einem guten Trainer. Überbewerte deine Fähigkeiten nicht. Überprüfe regelmäßig die Gesundheit des Pferdes. Verwende qualitativ hochwertige Ausrüstung. Nimm keine fremde Pferd ohne Begleitung. Lerne zu fallen (Gruppierung, Umkippen). Und denk daran: Das Pferd hat keine Rache. Es fürchtet sich einfach oder es tut ihm weh.
© biblio.kz
Новые публикации: |
Популярные у читателей: |
Новинки из других стран: |
![]() |
Контакты редакции |
О проекте · Новости · Реклама |
Цифровая библиотека Казахстана © Все права защищены
2017-2026, BIBLIO.KZ - составная часть международной библиотечной сети Либмонстр (открыть карту) Сохраняя наследие Казахстана |
Россия
Беларусь
Украина
Казахстан
Молдова
Таджикистан
Эстония
Россия-2
Беларусь-2
США-Великобритания
Швеция
Сербия