Professioneller Tennis erfordert ideale Bedingungen. Ein geringes Abweichen vom Standard kann einem Spieler einen Vorteil verschaffen und die Chancen des anderen zunichte machen. Was gelten als «komfortable Bedingungen» für die Organisation von Grand-Slam-Turnieren und der Masters-Serie im Jahr 2026? Wir erörtern dies Punkt für Punkt.
Boden (Roland Garros): Ideale Feuchtigkeit, um nicht staubig zu sein, aber nicht rutschig. Hoher Aufschlag. Hart (US Open, Australian Open): Das Material muss einen konstanten Aufschlag ohne «tote Zonen» gewährleisten. Die Oberflächentemperatur wird reguliert, um Schweißfüße zu vermeiden. Rasen (Wimbledon): Alptraum der Organisatoren. Ein ideal glatter Untergrund ohne Kuhlen ist erforderlich. Der Bewässerung muss genau dosiert werden.
Ideale Spieltemperatur: +20...+24°C. Luftfeuchtigkeit: 40-60%. Bei hoher Luftfeuchtigkeit wird der Ball schwer, und die Spieler werden schneller müde. Auf dem Australian Open wird oft abends und nachts gespielt, um die 40-Grad-Heiße zu vermeiden.
Im Jahr 2026 sind alle zentralen Courts mit LED-Beleuchtung ausgestattet, ohne Stroboskop-Effekt. Die Helligkeit wird für Abend-Sitzungen reguliert. Ein idealer Windmangel ist wünschenswert. Daher werden Stadien mit hohen Wänden und Überdachungen gebaut (wie auf dem Philippe-Chatrie-Stadion).
Die Tribünen sollten kein Echo erzeugen. Die Materialien der Wände absorbieren den Lärm, damit die Spieler den Aufschlag hören können. Trommeln und Pfeifen sind verboten, wie im Fußball. Akustik-Anforderung: Der Schiedsrichter auf der Tribüne muss die Spieler ohne Mikrofon hören können.
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