Parkour ist die Kunst der Fortbewegung in der städtischen Umgebung. Sprünge von Dach zu Dach, Klettern an Wänden, Salto über Geländer. Dies ist kein Extremsport im herkömmlichen Sinne, sondern eher eine Philosophie: schnell, effizient, frei zu sein. Wir erzählen von der Geschichte, den Prinzipien, den Risiken und den Helden des Parkour.
Parkour wurde in den 1980er Jahren in Frankreich gegründet. Die Schöpfer sind David Belle und Sébastien Foucan. Sie waren die Kinder eines Feuerwehrmanns, der sie zum Klettern lehrte. In den 1990er Jahren wurde Parkour durch den Film «Yamakasi» (2001) und «District B13» (2004) bekannt. Der Name leitet sich vom Französischen parcours ab - «Strecke, Route». Heute ist Parkour weltweit populär. In Russland seit den 2000er Jahren.
Der Sport (oder nicht Sport?) ist bis heute nicht als olympische Disziplin anerkannt, aber es gibt Weltmeisterschaften (Red Bull Art of Motion).
Nützlich sein. Nicht für den Effekt, sondern für effiziente Fortbewegung. «Stark sein, um nützlich zu sein» (David Belle). Das Überwinden von Hindernissen ist eine Metapher für das Überwinden von Lebensschwierigkeiten. Es gibt keine Wettbewerbe (im klassischen Parkour). Dies ist ein Weg zur Selbstermächtigung. Respekt vor der Umwelt (kein Zerstören, kein Müll). Hilfe für andere (wenn du siehst, dass jemand fällt - hilf ihm).
Parkour ist gegen Wettbewerbe. Du konkurrierst nur mit dir selbst.
Sprünge: auf Distanz, vom Standort, mit Sprint, mit Drehung. Klettern: an der Wand, durch das Gitter, nach oben, nach unten. Rollen: bei der Landung zur Absorption (Senkung der Belastung auf die Gelenke). Drehungen: vorwärts, rückwärts. Drehungen: Salto (selten, mehr im Freestyle). Sicherheit: Trainer lehren, zu fallen, sich zu gruppieren.
Wichtig: keine Tricks ohne Vorbereitung zu machen.
Schuhe: Turnschuhe mit dünner Sohle (bessere Haftung). Kleidung: frei, nicht einschränkend. Handschuhe: zum Schutz der Handflächen (optional). Orte: Baustellen (illegale), spezielle Parkour-Parks (in Moskau - «Akademija parkura»), städtische Viertel. Wichtig: Gesetze einzuhalten (keine Zugangsschutzobjekte zu besteigen).
Im Jahr 2026 gibt es in vielen Städten überdachte Parkour-Säle mit Schaumkissen.
Parkour ist gefährlich. Brüche, Zerrungen, Gehirnerschütterungen. Risiko: Sprung von einer Höhe, unglückliches Landen. Besonders gefährlich ist der «Free Running» (Parkour auf Dächern ohne Sicherung). Todesfälle gibt es. Wie Risiken senken: Training auf Matten, schrittweise Komplexität, Aufwärmen, nicht über sich selbst hinausgehen. Und daran denken: Das Leben ist wertvoller als ein Like auf Instagram.
Besser ist es, mit einem Trainer zu beginnen.
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