Es ist jedem menschlich zuzuschreiben, Fehler zu machen. Auch Schiedsrichtern. Der menschliche Faktor ist die Ursache für Skandale, Enttäuschungen und Legenden. Manchmal ändert ein Fehler des Schiedsrichters die Geschichte des Sports. Wie sollte man damit umgehen? Können Fehler vermieden werden? Wir sprechen über die Natur der Fehler, ihre Folgen und darüber, wie Technologie die Regeln des Spiels ändert.
Physiologie: Die Geschwindigkeit des Balls übersteigt 100 km/h, das Auge kann nicht nachhalten. Blickwinkel: Der Schiedsrichter kann von Spielern abgelenkt werden. Erschöpfung: Die Konzentration sinkt am Ende des Spiels. Psychologie: Druck von den Tribünen, Autorität der Spieler (Maradona täuschte den Schiedsrichter mit der "Hand Gottes" aus). Voreingenommenheit (unbewusst): Sympathien für eine bestimmte Mannschaft. Korruption (bewusst).
Schiedsrichter sind Menschen und keine Roboter.
"Die Hand Gottes" (1986): Maradona erzielte ein Tor mit der Hand, der Schiedsrichter gab es an. England wurde ausgeschieden. 1990: WM-Finale, Argentinien gegen Deutschland, ein nicht vorhandenes Elfmeter. 2002: Südkorea gegen Italien, umstrittene Entscheidungen zugunsten der Gastgeber. 2010: England gegen Deutschland, Lampsars Tor wurde nicht anerkannt (Ball über die Linie). 2022: Argentinien gegen Niederlande, umstrittene Karten. Fehler passieren auf jedem Turnier.
Wegen Fehler verloren Mannschaften Titel.
Physiotherapie: Laufen von 10-12 km pro Spiel, Sprint. Regelstudium: Seminare, Prüfungen. Analyse von Spielen: Fehlerbeobachtung. Psychologische Trainings: Stressresistenz. Kommunikation mit Assistenten: schnelle Kommunikation. Aber selbst die besten machen Fehler.
Der Schiedsrichter Kim Chon Mi (Korea) sagte: "Jeder Schiedsrichter weiß, dass ein Fehler seiner Karriere kosten wird".
VAR (Videoassistent) hat die Anzahl der Fehler um 40% reduziert. Halbautomatische Offside (KI) — noch um 10%. Es ist geplant, den Challenge (Mannschaften können 1-2 Mal während des Spiels einen Videoblick verlangen) einzuführen. Lebenslange Sperre für Korruption. Plus: weniger Fehler. Minus: Die Schiedsrichter vertrauen sich weniger selbst.
Das Ideal ist unerreicht.
Der menschliche Faktor ist das Wesen des Sports. Solange Menschen spielen, werden Fehler passieren. Aber Technologie hilft, sie zu minimieren. Wichtig ist, dass ein Fehler nicht vorsätzlich ist.
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