Ein Trainer ist nicht nur ein Mensch, der dem Ball schlägt. Er ist ein Leader, ein Psychologe, eine Strategin. Manchmal ein Vater, manchmal ein Tyrann. Ein guter Trainer macht eine Mannschaft zu einer Familie. Ein schlechter macht sie zu einer Ansammlung von Egoisten. Wir sprechen über die Rolle des Trainers im Fußball, seine Aufgaben, Stile und wie man ihn werden kann.
Taktische Vorbereitung: Schema wählen (4-3-3, 3-5-2), erklären, wo zu laufen, wann zu drücken. Physische Vorbereitung: Lasten dosieren, um nicht überzulaufen. Psychologische Vorbereitung: motivieren, beruhigen, einstellen. Kadermanagement: wen einsetzen, wen auf die Bank setzen, wie einen Star überzeugen, dass er nicht unersetzlich ist. Analyse des Gegners: Spiele anschauen, Schwächen finden. Kommunikation mit der Führung, der Presse, den Fans.
Ein Trainer ist der CEO des Fußballteams.
Autoritär (Alex Ferguson, José Mourinho). «Mach, was gesagt wurde, sonst fliegst du raus». Drückt auf die Spieler, fordert Disziplin. Effektiv auf kurzer Sicht, aber schnell langweilig. Demokratisch (Pep Guardiola). Diskutiert mit Spielern über Taktik, delegiert. Langfristiger Erfolg. Leader-Vater (Carlo Ancelotti). Umarmt, schlichtet, schreit nicht. Spieler lieben ihn. Risiko: Fehlende Härte. Trainer-Wissenschaftler (Arsène Wenger). Analysiert im Detail. Arbeite auf Distanz.
Es gibt keinen idealen Stil. Alles hängt von der Persönlichkeit ab.
Weg 1: ehemaliger Fußballer (erhält UEFA-Lizenz). Weg 2: Trainer von außen (Lehrer, Trainer). Erwerb von Lizenzen: UEFA C (Jugendteams), UEFA B (Amateure), UEFA A (Professionelle), UEFA Pro (Elite). Bildung: Kurse, Seminare, Praktika. Beginnen mit Jugendteams, Klubs der unteren Ligen. Wichtig: Nicht nur Fußball wissen, sondern auch Menschen kommunizieren können.
In Russland werden Trainer von der VSHT (Wirtschaftshochschule für Trainer) ausgebildet.
Alles kontrollieren zu wollen (ausbrennen). Nicht motivieren zu können (schreien, aber die Spieler hören nicht zu). Psychologie zu ignorieren (nicht bemerken, dass ein Spieler depressiv ist). Blind eine Top-Trainer-Schema zu kopieren (sie haben andere Spieler). Nicht an sich selbst zu arbeiten (nicht lesen, analysieren). Autoritären Spielern zu fürchten (sie setzen sich auf die Schultern).
Lerne aus den Fehlern anderer.
Ein Trainer für Kinder ist eine besondere Mission. Er sollte nicht auf Sieg um jeden Preis zielen. Er sollte das Spiel genießen lernen, nicht vor Fehlern zu fürchten. Für Anstrengung loben, nicht nur für Ergebnisse. Nicht schreien, nicht erniedrigen. Denken: Kinder kommen, um zu spielen, nicht um Anweisungen auszuführen. Wichtig ist, dass das Kind den Fußball liebt und nicht hassen.
Ein Trainer für Kinder ist ein Vorbild.
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