Die Emanzipation ist die Befreiung von Abhängigkeiten. Man spricht oft von der Emanzipation der Frauen. Aber auch Jungen brauchen sie. Von übertriebenem Schutz, von der elterlichen Kontrolle, vom Schrecken «Ich schaffe es nicht». Die Emanzipation eines Jungen ist der Weg zur männlichen Selbstständigkeit. Wenn sie beginnt, wie kann man sie nicht übersehen und nicht übertreiben?
Dies ist ein Prozess, in dem ein Junge lernt, Entscheidungen zu treffen, für seine Handlungen verantwortlich zu sein, mit dem Alltag umzugehen und Geld zu verdienen. Die Trennung von den Eltern, insbesondere von der Mutter. Im weitesten Sinne — die Entwicklung männlicher Identität: «Ich kann, ich selbst.»
Er beginnt mit 3 Jahren («Ich kann selbst!」), erreicht seinen Höhepunkt im Teenageralter (12-16 Jahre) und endet mit 18-20 Jahren. Viele Jungen bleiben jedoch bis 30 «Kinder» — sitzen auf dem Geld ihrer Eltern, können nicht aufräumen, keine Berufswahl treffen. Das ist keine Emanzipation.
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